Krankheitszeichen

Krankheitszeichen

Alarmierende Warnzeichen

  • Offene Wunden und sichtbare Verletzungen
  • Verbrennungen
  • Offensichtliche Giftaufnahme
  • Humpeln
  • Husten, Niesen, laufende Nase
  • Plötzlich struppiges oder stumpfes Fell
  • Futterverweigerung über mehr als 24 Stunden
  • Plötzliche Mattigkeit bis hin zur Apathie ( wenn sie auf einmal nicht mehr auf Rufe, Füttergeräusche oder sonstige typische Aktionsauslöser reagiert)
  • Erbrechen (außer dem auswürgen von Haaren oder dem Erbrechen von zuviel Nahrung)
  • Durchfall, der länger als einen Tag andauert
  • Speicheln oder wiederholtes erbrechen von (möglicherweise) blutigem Schaum
  • Blasse Haut und Schleimhäute
  • Stark erweiterte Pupillen selbst bei hellem Licht und im Ruhezustand
  • Hecheln
  • Akute Unruhe (dauerhaftes hin- und herlaufen, ablegen und wieder aufstehen etc.)
  • Verstopfung (schwieriges Absetzen von sehr hartem Kot)
  • Blasenproblemen (häufiges Absetzen weniger Tropfen Urin, möglicherweise auch neben der Katzentoilette)
  • Erhöhte Flüssigkeitsaufnahme (die Katze trinkt deutlich mehr als gewöhnlich, obwohl sie das gleiche Futter wie zuvor zu sich nimmt)

Alle diese Anzeichen können vielleicht nur Folge einer kurzen Befindlichkeitsstörung aber auch Hinweis auf eine ernstzunehmenden Erkrankung sein. Katzen haben in der Natur leider keine Möglichkeit, bei einer Erkrankung einen „Krankenschein zu nehmen“ und Schwäche zu zeigen. Ihr Körper unterdrückt selbst die Symptome einer ernstzunehmenden Erkrankung solange wie möglich. Wenn also erst Zeichen einer solchen zu erkennen sind, ist Eile geboten. Die Tatsache, dass Ihre Katze weiterhin schnurrt, gibt keinen Grund zu der Annahme, dass Sie sich trotz aller Warnhinweise wohl fühlt. Katzen schnurren auch in Situationen, in denen sie hilflos sind (z.B. Katzenwelpen, um die Mutter zur Fürsorge zu animieren), oder um sich selbst zu beruhigen.

Generell gilt: Lieber einmal zuviel zum Tierarzt als einmal zuwenig.