Streunekatzen helfen

Streunekatzen helfen

Streunekatzen sind Katzen, die kein Zuhause bei Menschen haben. Entlaufen, ausgesetzt oder noch häufiger bereits von Streunern herrenlos geboren. Also Katzen, die meist scheu sind, meist nur abends rauskommen.
Oft werden sie von katzenfreundlichen Menschen an sogenannten Futterstellen zumindest notdürftig betreut, also wenigstens gefüttert.
Es ist sinnvoll, solche Futterstellen beizubehalten. Die Katzen sind unter Kontrolle, neu hinzukommende Tiere können umgehend kastriert werden, kranke, siechende Katzen haben eine Chance auf tierärztliche Behandlung und bei ordnungsgemäßer Fütterung wird auch kein Ungeziefer angelockt sondern – ganz im Gegenteil – von den Katzen bejagt bzw. vertrieben.
Streunekatzen leben einzeln oder in Kolonien von bis 20 Tieren ohne direkten Anschluss an den Menschen an Orten, die ihnen zumindest ein Überleben zu sichern scheinen.
Ein Unterschlupf, z.B. in einem Schuppen, unter einem Mauervorsprung oder zur Not gar unter dem dichten Blätterdach einer Hecke und ein Nahrungsangebot, das das verhungern verhindert (Mäuse, Ratten oder auch Abfälle) sind manchmal ausreichend, um Katzen anzulocken, die sonst keine Nische finden können. Unkastriert und unversorgt werden sie sich immer weiter vermehren, sind aber durch Parasiten (Milben, Flöhe, Würmer etc.) und chronische Unter- bzw. Mangelernährung geschwächt und somit meist krank. Seuchen und Viruserkrankungen sind ebenso anzutreffen wie nicht heilende, eiternde Wunden z.B. durch Kämpfe oder Unfälle und nicht selten menschliche Grausamkeit. Der hormonell gesteuerte Urtrieb der Arterhaltung mit Paarung, Trächtigkeit und Welpenaufzucht zehren oft die letzten Reserven auf, Siechtum und elendes Dahinsterben scheinen oft vorprogrammiert.

 

Solche Katzen sind häufig so verwildert und Menschen gegenüber so mißtrauisch eingestellt, dass sie ewig Streuner bleiben werden. Dennoch kann der Mensch ihnen helfen und sie so unterstüzten, dass auch diese Streuner ein lebenswertes Leben haben.

Insbesondere durch Kastration der herrenlosen Katzen können die Bestände der jeweiligen Kolonien in einem überschaubaren Rahmen gehalten werden. Beifütterung zum schmalen Angebot an dem, was die Natur bietet, hilft der Kraft und dem Immunsystem, auch ist die Behandlung gegen Parasiten zumindest hin und wieder möglich.

Augenscheinliche Verletzungen und Krankheiten können behandelt werden, indem die betroffenen Katzen in Lebendfallen eingefangen werden und tierärztlich versorgt werden können, und wenn auch eine Durchimpfung nicht möglich erscheint, ist so doch zumindest eine Grundimumnisierung machbar.

Aufmerksame Katzenfreunde können mit dem Einsatz von ein wenig Zeit und Geld viel ausrichten, um auch den ungeliebten Streunekatzen eine Perspektive zu bieten.
Hier erfahren sie alles darüber wie Sie Streunekatzen helfen können!