Warme Winterkiste

Warme Winterkiste

Warm im Winter

Wie Sie Streunekatzen gesund auch durch den strengsten Winter bekommen.

Im Winter ist es draußen kalt und ungemütlich, im letzten war es sogar in der Großstadt Dortmund mehrere Tage bis zu €“ 20 Grad Celsius. Uns ist es zwar kalt und ungemütlich, aber wir können uns ja ins Warme zurückziehen.

Schlimmer trifft es die Tiere, die den ganzen Winter über im Freien bleiben.

Gerade Streunekatzen könnten Sie aber ein gemütliches Eckchen schaffen, in dem sie gut über die Kälteperiode kommen. Denn es ist nicht nötig, Streunekatzen im Winter einzufangen und z.B. ins Tierheim zu bringen, nur weil es uns Menschen zu kalt erscheint.

Selbst zusammengebaut:Warme Kiste für Streunekatzen

Mit etwas Geschick können Sie günstig eine gemütliche Kiste basteln, in der die Katzen es warm haben. Hierzu wird eine Styroporkiste mit gemütlicher Füllung und wasserdichter Verkleidung gebaut.

Material für die Kiste:

Styroporkisten aus dem Asia-Geschäft oder Elektormarkt, evt. auch Styroporplatten aus dem Baumarkt (gibt’s manchmal sogar kostenlos als Abfall von Geräteverpackungen) oder Iso-Platten für die Kisten und den doppelten Boden.

Kunststoff-, Gewebe- oder Teichfolie, um die Kiste von außen wirklich wasserdicht zu bekommen.

Styroporkleber oder doppelseitiges Klebeband, um alles gut zusammenzukleben.

Teppichreste oder Fußmatten für den Innenboden.

Jutesäcke aus der Gärtnerei, Reifeisenmarkt oder aus dem Baumarkt, evt. auch zusammengenähte Stoff-Einkaufs-Beutel.

Alternativ nur Stroh oder alte Decken bzw. sonstiges warmes Material.

Wenn Sie das Zubehör organisieren, sagen Sie ruhig, wofür sie das Material benötigen. Manch ein Geschäftsmann wird Sie mit kostenlosem Material oder besonders günstigen Preisen unterstützen.

Kleben Sie zwei dieser Kisten (es sei denn, Sie bekommen eine wirklich große Kiste von mind. 60×80 cm) mit Styroporkleber oder Doppelklebeband an den Öffnungen zusammen. Die Deckel werden dann als zusätzliche Isolierung unter den Boden der so entstandenen Kiste geklebt.

Das Katzenhäuschen sollte mindestens so groß sein wie ein großer, wirklich bequemer Transportkorb.

Haben Sie keinen Deckel, kleben Sie Styropor oder Isolierplatten aus dem Baumarkt unter den Boden.

Dann wird in eine Vorderseite ein Loch so groß wie der Einstieg in einen Transportkorb geschnitten, damit die Katze bequem ein- und aussteigen kann. Die Styroporkiste wird dann rundum mit Teichfolie (zur Not tut’s auch eine andere Kunststofffolie) wasserdicht beklebt. Mit Paketklebeband können Sie alles rundum nochmals wirklich fest und sicher zusammenkleben.

Innen legen Sie auf den Boden einen Teppichrest, das isoliert zusätzlich.

Kuschelig eingerichtet wird die Schlafkiste mit einem locker mit Stroh (vom Bauernhof oder aus dem Heimtierbedarf) gefüllten Jutesack (vom Kartoffelhändler oder Kaffeeröster). Je mehr Lagen Styropor Sie übrigens übereinander kleben, desto besser ist die Kiste isoliert und bleibt innen warm.

Stellen Sie die Kiste an einem geschützten Platz auf. Z.B. unter einem Vordach, wenn aber keins vorhanden ist, hält auch eine immergrüne Hecke oder ein Gebüsch das Wetter etwas fern.

Der Einstieg sollte so ausgerichtet sein, dass Wind und Regen draußen bleiben, evt. können Sie sogar das ausgeschnittene Stück vom Einstieg als ‚Vordach‘ anbringen.Besonders schön wäre es, wenn die Kiste in einer Hütte oder einem Keller mit geöffnetem Fenster untergebracht wird, aber selbst im Freien aufgestellt bringt die Kiste Streunekatzen warm über den Winter. Bedenken Sie aber bitte, dass jede Katze am liebsten ihre eigene Kiste hat.